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willkommen auf der „Naturseite“ der RAPPEL-POST
Danke lieber Naturfreund, dass du auch im neuen Jahr wieder reinschaust!
Auf der Naturseite der RAPPEL-POST erwarten dich spannende Themen und jede Menge Tipps, was du in der Natur beobachten kannst.
Geh raus und probiere das alles aus – werde zum Naturforscher.
Viel Freude beim Erlernen der Vogelsprache wünscht der Wurzeltrapp.

Beobachtungstipps
im Winter
Taumond: Achte im Februar auf die ersten Schneeglöckchen. Sie sagen dir, dass der Winter bald vorbei ist. Jetzt kommen die kleinen Eichhörnchen, Dachse und die gestreiften Frischlinge zur Welt. Besser, du vermeidest es, einer Bache mit ihren Frischlingen zu begegnen, denn sie wird ihre Kleinen beschützen wollen. Die Vögel verraten dir, wo die Bache unterwegs ist! Gibt es schon Pflanzen, die blühen? Welche Farbe hat die Blüte, wie viele Blütenblätter hat sie, wie sehen die Blätter aus und wie sind sie am Stängel angeordnet?
Saatmond: Im März gehst du am besten mal über die Felder deiner Gegend. Dort „stehen“ jetzt Vögel in der Luft und dabei kannst du sie singen hören. Warum tun sie das? Welche Insekten naschen jetzt an den puschligen Kätzchen der Weiden? Such dir eine Weide und beobachte. Wann ist bei dir die Bachstelze aus ihrem Winterquartier zurückgekommen? Was macht sie so ausdauernd auf Asphalt und Dächern? Wo blühen bei dir Buschwindröschen, Scharbockskraut und Huflattich?
2012 – Jahr der Vogelsprache
Der gemeinnützige Naturverein Erdwissen hat 2012 zum Jahr der Vogelsprache ernannt.
Damit möchte Erdwissen e.V. auf unsere gefiederten Freunde aufmerksam machen – und auf die Geschichten, die sie uns erzählen.
Was ist Vogelsprache?
Es ist ganz einfach. Du hast bestimmt schon beobachtet, was Vögel tun, wenn sie in einer friedlichen Stimmung Laute von sich geben? Sie singen, betteln um Futter und rufen ihren Partner. Ebenfalls harmonisch sind die Laute, die zwei zankende Männchen von sich geben. Klingt zwar wild, ist aber kein Alarmruf. Was meinst du wohl, wie schnell die Streithähne aufhören, wenn Gefahr von einem Luftfeind droht? Versuche, alle der vier harmonischen Rufarten in deiner Umgebung zu beobachten. Wenn du diese kennst, wirst du Alarmrufe sofort als solche wahrnehmen. Und wann immer du Alarmrufe hörst, schau nach, was da los ist.
Welche Arten der Alarmrufe gibt es?
Die Vögel warnen mit ihren Alarmrufen nicht nur andere Vögel. Sie warnen alle Tiere in der Umgebung, denn auch diese verstehen die Vogelsprache. Die Alarmrufe bei Luftfeinden sind schrill und hoch. Bei Bodenfeinden klingen sie wie normale Rufe – nur eben aufgeregt, laut und schneller. Wenn du solche Alarmrufe hörst, schau nach, was da los ist.
Was erzählen die Vögel?
Mit ihren Alarmrufen sagen sie dir, ob von Luftoder Bodenfeind Gefahr droht. Mit ihrem Verhalten und ihrer Körpersprache zeigen sie an, wer sie ängstigt und wo er sich befindet. Nordic Walker kündigen sie mindesten zwei Minuten an, bevor du sie siehst. Sie reagieren unterschiedlich auf Hunde, Katzen, Eichhörnchen, Wildschweine und Menschen. Wenn du diese Muster erkennst, weißt du, wer sich wo bewegt! Und wenn du es im Wald vermeidest, Vogelalarme auszulösen, dann gehst du „unsichtbar“ durch die Natur und wirst jede Menge Wildtiere sehen.
Mein Tipp für dich
Komm mit zu einem der Schnupperkurse vom Erdwissen e.V. – dort erfährst du alle Geheimnisse der Vogelsprache. Jeden ersten Samstag im Monat finden diese um 14 Uhr an der Käsmühle in Offenbach-Bieber statt.
Mehr dazu findest du unter www.erdwissen.de.
Veranstaltungen
und Kurse
Es
gibt jede Menge Natur Erlebnis Kurse vom Erdwissen
e.V. und dem Wurzeltrapp.
Da ist bestimmt auch was für dich dabei!
Infos findest du unter www.erdwissen.de.
Klick
einfach mal auf VERANSTALTUNGEN.
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